Sauberes Trinkwasser: wie sich die Ewigkeitschemikalien PFAS wirklich eindämmen lassen
8.1.2026 –Wie gelangen PFAS in Umwelt und Trinkwasser? Und was hilft dagegen? Eine Biologin und ein Kantonschemiker zeigen, warum Grenzwerte nicht reichen und wo wir früher ansetzen müssen.

In dieser Folge sprechen Alexandra Kroll, Biologin am Ökotox-Zentrum, und Kurt Seiler, Kantonschemiker, darüber, wie PFAS in unser Trinkwasser kommen und was wir dagegen tun können.
Alexandra Kroll erklärt die Risiken von PFAS und weshalb diese langfristig wirken und kaum abgebaut werden. Kurt Seiler zeigt, was die gemessenen Konzentrationen in der Schweiz bedeuten, welche Auswirkungen Grenzwerte haben und weshalb der Schutz des Trinkwassers vor allem an der Quelle ansetzen muss. Gemeinsam machen sie deutlich, dass der Umgang mit PFAS nicht erst bei überschrittenen Grenzwerten beginnt, sondern bei den Produkten, die wir herstellen und nutzen und dass wir als Gesellschaft einen ganz neuen Ansatz brauchen, wie wir mit Chemikalien umgehen, die sich in der Umwelt nicht abbauen.
Anhören
Weitere Informationen
- Faktenblatt PFAS
- Aktionsplan des Bundes zu PFAS
- PFAS-Info der EMPA
- Infoblatt PFAS des Ökotoxzentrums:
- PFAS-Info beim Bundesamt für Umwelt
Host: Cornelia Eisenach
Redaktion: Dorothea Hug Peter, Marcel Falk
Fachliche Begleitung: Marcel Falk
Technik: Mirco Häberli, podcaststation.ch
Visuals: Monique Borer


